Insel-Rundgang

Mit rund 30.000 Quadratmetern ist die Insel einerseits überschaubar, bietet andererseits aber viel Bewegungsfreiraum und reichlich Möglichkeiten des ungestörten Müßiggangs. Überraschend vielfältig ist auch das Landschaftsbild: Es gibt ein Wäldchen, einen kleinen Hügel, eine Fest-, eine Obst- und eine Liegewiese, flache Uferbereiche und auf der östlichen Seite einen höher gelegenen Uferweg. Und überall immer wieder dichtes Grün, das die Insel von außen fast vollständig zugewachsen erscheinen lässt, Ihnen aber fantastische Ausblicke auf den See ermöglicht.
 
Außerdem von Menschenhand für Sie geschaffen: Anleger, Gehwege, Bänke und überdachte Sitzgelegenheiten. Und natürlich das Hauptgebäude mit Hotel und Restaurant sowie ein kleines, in die Landschaft integriertes „Badehaus“ mit Sauna.
 
Haben Sie Lust auf einen Rundgang bekommen? Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Insel-Umgebung

Sieben auf einen Streich - dieser Herausforderung können Sie sich auch in Lychen stellen. Im Gegensatz zum tapferen Schneiderlein aus Grimms Märchen aber absolut gewaltfrei und in der Wirkung deutlich nachhaltiger. Denn hier gilt es, sieben bezaubernde Seen zu erkunden, die sich um Lychen herum harmonisch in das idyllische Landschaftsbild einfügen und den Charakter des Ortes prägen. Wo auch immer Sie sich in Lychen befinden: Sie sind nie weit vom Wasser entfernt.
 
Apropos Schneiderlein: Wussten Sie, dass die Pinne, besser bekannt als Heft- oder Reißzwecke, in Lychen erfunden und bis 1966 auch hier produziert wurde? Allerdings war es der Vertreter eines anderen Handwerks, der Uhrmacher Johann Kirsten, der 1902 auf die Idee kam und sie dem Kurzwarenfabrikanten Otto Lindstedt zur Vermarktung überließ. Raten Sie mal, wer von beiden damit reich wurde …
 
Der Ruhm jedoch gebührt eindeutig Johann Kirsten, weshalb heute eine Gedenktafel im Ort und eine Skulptur vor dem Seehotel Lindenhof an ihn und seine Erfindung erinnern.
 
Aber auch sonst hat Lychen als Flößerstadt und staatlich anerkannter Erholungsort einiges zu bieten. Und wem die sieben Seen nicht genügen, der findet in der weiteren Umgebung, eingebettet in die hügelige Naturpark-Landschaft, noch über 200 andere Gewässer sowie zahlreiche schöne Orte und Dörfer.
 
Zugegeben, große Weltgeschichte wird woanders geschrieben. Aber vielleicht macht gerade das den Ort und die Region so liebenswert.

Insel-Geschichte

Die Spuren menschlicher Besiedelung auf der Halbinsel reichen bis in die Bronzezeit zurück. Funde römischer Goldmünzen aus dem 2. Jahrhundert nach Chr. geben Hinweise auf eine alte Nord-Süd Handelsstraße. Die Semnonen, aus denen später die Schwaben entstanden, besiedelten damals Teile der heutigen Uckermark. In der Völkerwanderung verließen die Semnonen die Gegend und von Osten wanderten im 6. und 7. Jahrhundert die Slawen ein. Im Gebiet der "Terra Lychen" ließen sich die Redarier, ein Teilstamm der Wilzen, nieder. Sie errichteten auf der Halbinsel im Wurlsee eine von einem Erd-Palisadenwall umschlossene Verteidigungsanlage, eine sogenannte Fliehburg. Ein Ort der schon damals den Menschen Schutz und Geborgenheit bot. Der Name des Wurlsees stammt vom slawischen "Vurel" = Adler = Ort an dem der Adler lebt, ab. Um 1150 zerfielen die slawischen Strukturen durch interne Kämpfe. Die Pommern rückten wiederum von Osten nach, besetzten fast kampflos das Land und zerstörten die meisten slawischen Bauwerke. 1236 fiel das Land um Lychen an die brandenburgischen Markgrafen. 1248 erhielt Lychen Stadtrechte.
 
Angriffe wilder, Äxte schwingender Horden sind zwar nicht mehr zu befürchten - eine "Fliehburg" ist die Halbinsel aber immer noch. Heute geht es vor allem darum, dem Alltag zu entfliehen um Ruhe und Erholung zu finden.
Der Lindenhof bietet dazu einen wohl einzigartigen Rahmen.
 
Im letzten Jahrhundert entstand 1923 der Lindenhof als kleine Sommer-Pension auf der Halbinsel Lindenwerder im Wurlsee und erfreute sich sehr schnell zunehmender Beliebtheit. Aus dieser Zeit stammen auch die Kopflinden die dem Haus den Namen gaben. Durch den Krieg und die nachfolgende Zeit nahm die Entwicklung dann einen anderen Weg. Zu DDR-Zeiten wurde der Lindenhof zwar wieder als Ferienanlage genutzt, war allerdings bestimmten Personenkreisen exklusiv vorbehalten. Nach der Wende hat zunächst die Treuhand das "Objekt" verwaltet bis 1994 Familie Tänzer den alten Lindenhof übernahm und mit neuem Leben erfüllte. Die herrunter gekommene Gebäudesubstanz ließ jedoch eine Sanierung nicht mehr zu und so wurden 1997 die maroden Gebäude abgetragen. An gleicher Stelle entstand dann 1998/99 der "neue" Lindenhof, wenig größer als zuvor, aber deutlich schöner und komfortabler.
Er ist ganz bewusst klein gehalten worden um, in privatem und überschaubarem Rahmen, individuelle Gastlichkeit zu pflegen.
Im letzten Jahrhundert entstand 1923 der Lindenhof als kleine Sommer-Pension auf der Halbinsel Lindenwerder im Wurlsee und erfreute sich sehr schnell zunehmender Beliebtheit. Aus dieser Zeit stammen auch die Kopflinden die dem Haus den Namen gaben. Durch den Krieg und die nachfolgende Zeit nahm die Entwicklung dann einen anderen Weg. Zu DDR-Zeiten wurde der Lindenhof zwar wieder als Ferienanlage genutzt, war allerdings bestimmten Personenkreisen exklusiv vorbehalten. Nach der Wende hat zunächst die Treuhand das "Objekt" verwaltet bis 1994 Familie Tänzer den alten Lindenhof übernahm und mit neuem Leben erfüllte. Die herrunter gekommene Gebäudesubstanz ließ jedoch eine Sanierung nicht mehr zu und so wurden 1997 die maroden Gebäude abgetragen. An gleicher Stelle entstand dann 1998/99 der "neue" Lindenhof, wenig größer als zuvor, aber deutlich schöner und komfortabler.
Er ist ganz bewusst klein gehalten worden um, in privatem und überschaubarem Rahmen, individuelle Gastlichkeit zu pflegen.